Alex: Rot ; Julia: Blau
1: Wie heißt du?
Nochmal, Alex und Julia.
2: Wie alt
bist du?
15
16
3: Aus
welchem Land kommst du?
Deutschland
4: Mit
welcher Organisation bist du im Ausland?
Beide Privat, mit Hilfe der
Pestalozzi Schule in Argentinien.
5: Wo lebst
du in deinem Auslandsjahr?
In Buenos Aires, Argentinien.
6: Warum
wolltest du einen Auslandsaufenthalt machen?
Eigentlich alles was jeder
Austauschschüler sagt: Eine neue Sprache, eine neue Kultur, neue Menschen,
blabla. Mich hat aber auch das Leben in einer Großstadt interessiert und
eigentlich einfach nur ein Abenteuer zu erleben.
Ich wollte meinen Horizont
erweitern, anderes sehen, anderes erleben. Ich wollte sehen, wie
es ohne Familie ist und ich selbst klarkommen muss.
es ohne Familie ist und ich selbst klarkommen muss.
7: Was hast
du als erstes gedacht als du aus dem Flugzeug gestiegen bist?
Wie soll
ich meine Gastfamilie begrüßen und „wow“ ist das eine schöne Eingangshalle.
Jetzt
fängt ein neues Kapitel in unserem Leben an…
8: Was war
das komischste was du bisher probiert hast?
„Dulce de Patata“ und „Dulce de
Membrilla“. Übersetzt heißt das „Süßes von der Kartoffel/Quitten“ und wird mit
Käse gegessen. Es hat eine richtig komische Konsistenz und ich kann es einfach
nicht essen.
Ehrlich gesagt habe ich nichts
gegessen, was mir nicht ganz sicher vorkam. Mir wurde so etwas aber auch nicht
angeboten.
9: Was war
die größte Herausforderung bisher?
Situationen in denen ich normalerweise
meine Eltern hatte um mir zu helfen, die ich aber dann alleine bewältigen
musste.
Die größte Herausforderung war für
mich eigentlich der erste Tag. Alles war so fremd. Meine Austauschschülerin hat
gar nicht mit mir geredet, weil sie so schüchtern war und ich hab mich so
alleine gefühlt. Ich hab gar nicht verstanden, was meine Gasteltern gesagt
haben. Ich wusste nicht, was ich machen sollte. Zum Glück war Alex da!
10: Wie ist
die Schule in deinem Gastland?
Sie ist sehr viel kleiner, was dazu führt, dass
sich alle viel besser kennen und alles viel familiärer ist. Auch das Verhältnis
zwischen den Lehrern ist ganz anders, weil sie zum Beispiel mit Vornamen
angesprochen werden.
11: Wie
ziehen sich die Leute in deinem Gastland an?
In der Schule gibt es Uniformen, die aber sowieso
von allen variiert werden. Makeup wird in der Schule so gut wie gar nicht
getragen. In der Freizeit tragen viele ähnliche Klamotten wie in Deutschland,
oder komplett anders. Plateau Schuhe sind hier besonders beliebt, genauso wie
bunte gemusterte Schlaghosen oder der Boho/Hippie Style. Uns gefällt die Mode
in Deutschland aber trotzdem besser.
12: Wie
stellst du dir den Tag vor an dem du nach Hause musst?
Wahrscheinlich werde ich traurig sein,
weil ich viele Leute vielleicht nie wieder sein werden. Aber ich freue mich
aber auch wieder auf meine Familie, Freunde, und Deutschlands Vorzüge.
Ich denke es wird ein ruhiger
nachdenklicher Tag und ich werde echt traurig sein, weil mir hier manche
Menschen so ans Herz gewachsen sind. Aber gleichzeitig auch aufgeregt, was mich
zuhause erwartet, meine Familie, meine Freunde, die Schule und so weiter.
13: Wie
kommst du mit der Sprache zurecht?
Am Anfang, die ersten 2 Monate,
habe ich kaum Spanisch gesprochen oder verstanden. Im letzten Monat konnte ich
dann aber ganze Gespräche mit Argentiniern führen (solange das Gespräch nicht
zu tief ging). Insgesamt bin ich aber immer durchgekommen, sei es mit Spanisch,
Deutsch, Englisch, oder einfach Mimik und Gestik.
Am Anfang war alles sehr
kompliziert, weil meine Gasteltern eben auch nur Spanisch sprechen. Ich hatte alle
Vokabeln des Themenbereichs Essen gelernt. Das war schon ziemlich praktisch. Je
länger ich hier war, desto mehr habe ich verstanden und gesprochen. Das kam
ganz von alleine. Und im Notfall gab es immer die Leo-App auf dem Handy zur
Hilfe.
14: Wie
lange bleibst du?
Wir bleiben beide für 3 Monate. Vielleicht hätten
wir noch länger gemacht, die Pestalozzi Schule erlaubt einen längeren
Aufenthalt jedoch nicht.
15. Wie ist
es eine Gastfamilie zu haben?
Ich fand es auf jeden Fall sehr
spannend in einer neuen Familie zu leben. In meiner Familie in Deutschland war
ich immer die große Schwester/Cousine/… Hier jedoch habe ich 3 größere
Geschwister, was ein komplett anderes Familienleben gibt.
Zu Beginn war es ein bisschen
komisch, andere Sitten, anderes Familienleben, aber ich hab mich relativ
schnell eingefunden und habe richtig Glück mit meinen Gasteltern gehabt. Mit
ihnen kann ich über alles reden und sie sind immer für mich da. Ich fühl mich
schon wie ein Teil und zugehörig.
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