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Sonntag, 9. November 2014

Student Exchange Tag

Heute haben wir es sogar geschafft zusammen einen Post zu verfassen, und wir haben uns dafür einen Tag aus dem Internet gesucht und den so ein bisschen an uns angepasst.
Alex: Rot ; Julia: Blau


1: Wie heißt du?
                Nochmal, Alex und Julia.

2: Wie alt bist du?
                15
                16

3: Aus welchem Land kommst du?
                Deutschland

4: Mit welcher Organisation bist du im Ausland?
                Beide Privat, mit Hilfe der Pestalozzi Schule in Argentinien.

5: Wo lebst du in deinem Auslandsjahr?
                In Buenos Aires, Argentinien.

6: Warum wolltest du einen Auslandsaufenthalt machen?
Eigentlich alles was jeder Austauschschüler sagt: Eine neue Sprache, eine neue Kultur, neue Menschen, blabla. Mich hat aber auch das Leben in einer Großstadt interessiert und eigentlich einfach nur ein Abenteuer zu erleben.
Ich wollte meinen Horizont erweitern, anderes sehen, anderes erleben. Ich wollte sehen, wie
                es ohne Familie ist und ich selbst klarkommen muss.

7: Was hast du als erstes gedacht als du aus dem Flugzeug gestiegen bist?
                Wie soll ich meine Gastfamilie begrüßen und „wow“ ist das eine schöne Eingangshalle.
                Jetzt fängt ein neues Kapitel in unserem Leben an…    

8: Was war das komischste was du bisher probiert hast?
„Dulce de Patata“ und „Dulce de Membrilla“. Übersetzt heißt das „Süßes von der Kartoffel/Quitten“ und wird mit Käse gegessen. Es hat eine richtig komische Konsistenz und ich kann es einfach nicht essen.
Ehrlich gesagt habe ich nichts gegessen, was mir nicht ganz sicher vorkam. Mir wurde so etwas aber auch nicht angeboten.

9: Was war die größte Herausforderung bisher?
Situationen in denen ich normalerweise meine Eltern hatte um mir zu helfen, die ich aber dann alleine bewältigen musste.
Die größte Herausforderung war für mich eigentlich der erste Tag. Alles war so fremd. Meine Austauschschülerin hat gar nicht mit mir geredet, weil sie so schüchtern war und ich hab mich so alleine gefühlt. Ich hab gar nicht verstanden, was meine Gasteltern gesagt haben. Ich wusste nicht, was ich machen sollte. Zum Glück war Alex da!

10: Wie ist die Schule in deinem Gastland?
Sie ist sehr viel kleiner, was dazu führt, dass sich alle viel besser kennen und alles viel familiärer ist. Auch das Verhältnis zwischen den Lehrern ist ganz anders, weil sie zum Beispiel mit Vornamen angesprochen werden.

11: Wie ziehen sich die Leute in deinem Gastland an?
In der Schule gibt es Uniformen, die aber sowieso von allen variiert werden. Makeup wird in der Schule so gut wie gar nicht getragen. In der Freizeit tragen viele ähnliche Klamotten wie in Deutschland, oder komplett anders. Plateau Schuhe sind hier besonders beliebt, genauso wie bunte gemusterte Schlaghosen oder der Boho/Hippie Style. Uns gefällt die Mode in Deutschland aber trotzdem besser.

12: Wie stellst du dir den Tag vor an dem du nach Hause musst?
Wahrscheinlich werde ich traurig sein, weil ich viele Leute vielleicht nie wieder sein werden. Aber ich freue mich aber auch wieder auf meine Familie, Freunde, und Deutschlands Vorzüge.
Ich denke es wird ein ruhiger nachdenklicher Tag und ich werde echt traurig sein, weil mir hier manche Menschen so ans Herz gewachsen sind. Aber gleichzeitig auch aufgeregt, was mich zuhause erwartet, meine Familie, meine Freunde, die Schule und so weiter.

13: Wie kommst du mit der Sprache zurecht?
Am Anfang, die ersten 2 Monate, habe ich kaum Spanisch gesprochen oder verstanden. Im letzten Monat konnte ich dann aber ganze Gespräche mit Argentiniern führen (solange das Gespräch nicht zu tief ging). Insgesamt bin ich aber immer durchgekommen, sei es mit Spanisch, Deutsch, Englisch, oder einfach Mimik und Gestik.
Am Anfang war alles sehr kompliziert, weil meine Gasteltern eben auch nur Spanisch sprechen. Ich hatte alle Vokabeln des Themenbereichs Essen gelernt. Das war schon ziemlich praktisch. Je länger ich hier war, desto mehr habe ich verstanden und gesprochen. Das kam ganz von alleine. Und im Notfall gab es immer die Leo-App auf dem Handy zur Hilfe.

14: Wie lange bleibst du?
Wir bleiben beide für 3 Monate. Vielleicht hätten wir noch länger gemacht, die Pestalozzi Schule erlaubt einen längeren Aufenthalt jedoch nicht.

15. Wie ist es eine Gastfamilie zu haben?
Ich fand es auf jeden Fall sehr spannend in einer neuen Familie zu leben. In meiner Familie in Deutschland war ich immer die große Schwester/Cousine/… Hier jedoch habe ich 3 größere Geschwister, was ein komplett anderes Familienleben gibt.
Zu Beginn war es ein bisschen komisch, andere Sitten, anderes Familienleben, aber ich hab mich relativ schnell eingefunden und habe richtig Glück mit meinen Gasteltern gehabt. Mit ihnen kann ich über alles reden und sie sind immer für mich da. Ich fühl mich schon wie ein Teil und zugehörig.

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