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Mittwoch, 27. August 2014

Puerto Madero in Bildern

Schiffsmuseum und Wolkenkratzer

Puente de la Mujer - Frauenbrücke


Fuente de las Nereidas - Brunnen der Meeresnymphen
Irgendein Museum

"Ein herzlicher Blick"

Samstag, 23. August 2014

Erste Eindrücke


Hola nochmal aus Argentinien. Ich wollte hier nochmal ein kleines Update darüber schreiben, wie ich Buenos Aires bis jetzt so finde und was meine Eindrücke sind. Eigentlich hatte ich geplant so einen kleinen Vergleich zu schreiben über die Dinge die mich jetzt schon wundern aber irgendwie fand ich das dann doch wieder doof und hab es gelassen. Whatever, ich mach mal einfach hiermit weiter.
Bis jetzt finde ich es hier sehr cool und auf jeden Fall anders als in Deutschland. Zum einen ist es ungewohnt in so einer großen Stadt (um die 13 Millionen Einwohner!!) zu wohnen. Ich meine wir kommen jetzt nicht aus irgendeinem Kaff aber so zentral leben wir auch nicht. Man muss nur einen oder zwei Blöcke (je ca. 100 Meter) laufen und man trifft schon auf diverse Cafés, Restaurants und Geschäfte. Meiner Meinung nach ist das sehr cool und so fühle ich mich auch wenn ich durch die Straßen laufe. Es gibt aber natürlich auch Nachteile, wie dieser verdammter Bohrer diesen SAMSTAG UM SIEBEN UHR MORGENS DER NICHT AUFHÖREN WOLLTE UND DIE GANZE NACHBARSCHAFT AUFGEWECKT HAT. Und nein, ich bin kein Morgenmensch.
Die Menschen hier sind alle mega offen und nett. Ich finde es auch schön, dass man sich hier zur Begrüßung immer ein Küsschen auf die Wange gibt. So erspart man sich das peinliche „sollen wir uns die Hände schütteln oder doch einfach nur ‚Hallo‘ sagen“. Am ersten Tag war es halt nur erstmal ein kleiner Schock, dass Fremde einem plötzlich so auf die Pelle rücken.
Vor ein paar Tagen hatten wir auch unseren ersten Schultag. Obwohl man es nicht wirklich Schultag nennen kann, so wenig wie wir hier machen müssen. Mittwochs machen wir immer ,mit den anderen Deutschen Austauschschülern die zurzeit hier sind, einen Ausflug in Buenos Aires (wie nach Tigre). In den Stunden dürfen wir meistens Musik hören und nach der Mittagspause „arbeiten“ wir zusammen an einem Projekt für die Schule. Also machen wir nichts.
Es gibt aber auch Sachen, die für mich nicht ganz so toll sind. Wie zum Beispiel, dass ich nicht alleine rausgehen kann um zu einer Freundin zu fahren. Da Buenos Aires eine relativ gefährliche und große Stadt ist soll ich mich immer mit meiner Austauschülerin bewegen und soll auch nicht auf der Straße immer mein Handy oder meine Kamera rausholen. Natürlich kann ich das verstehen, weil so ziemlich jeder hier schon ausgeraubt und bedroht wurde. Trotzdem beschränkt das irgendwie meine Selbstständigkeit.
Mit der Kommunikation funktioniert alles eigentlich ganz gut. Das liegt aber wahrscheinlich daran, dass alle mit mir Deutsch reden und ich so antwortete. Viel zu oft sage ich Sachen auf Deutsch die ich genauso gut auf Spanisch hätte sagen können. Dass die hier alles so komisch aussprechen, hilft der Sache jetzt aber auch nicht unbedingt weiter.  Im Unterricht haben wir zum Beispiel gelernt, dass man „Yo“ (Ich) auch wie „Yo“ ausspricht. Hier aber sagt man „Scho“. Oder es wird das „G“ verschluckt und das „S“ gelispelt. Also anstatt von „Te gusta“ (Du magst) heißt es dann „Te uthta“, mit einem „TH“ ähnlichem Laut wie aus dem Englischen. Hoffentlich lerne ich zumindest noch ein bisschen Spanisch, sonst kriege ich Ärger von meiner Mutter (Hi Mamschke, wenn du das liest).
Hier möchte ich kurz noch etwas einfügen, was mich am Anfang total verwirrt hat. Und zwar sind die Toiletten Spülungen, also die Knöpfe mit denen man die betätigt, ganz anders als in Deutschland und total versteckt. Oft sind es einfach so kleine Hebel die man in irgendeine Richtung drücken muss. Wo die bloß immer sind? Haha! Viel Spaß beim suchen. Am ersten Tag musste ich sogar meine Gastschwester um Hilfe bitten. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu dumm und die einzige, die das Problem hat.
Das wars erstmal von mir und meinen ersten Eindrücken. Ich hänge noch ein paar Bilder an, die ich in den letzten Tagen so geschossen habe.


¡Adiós amigos!
Alex

Wunderschöner Park in Palermo

Irgendein Platz auch in Palermo




Mittwoch, 20. August 2014

Schule und Ausflug nach Tigre


Hallo Hallo!!

Auf diesem Bild könnt ihr Tigre sehen. Wir haben heute einen Ausflug unternommen. Es ist wirklich wunderschön!!

Aber jetzt fange ich mal von vorne an:
Gestern, am 19.08 war unser erster Schultag. Wir wurden sehr herzlich in der Schule empfangen. Es ist aber schon ein bisschen strange alle so typisch argentinisch zu begrüßen mit einem Küsschen auf die Wange - auch die Leute aus dem Sekretariat... bei uns unvorstellbar.

An diesem Tag sind wir mit unseren Austauschschülern gemeinsam zum Unterricht gegangen.
So wird unsere ganze erste Schulwoche ablaufen. 
In der Klasse haben alle geredet und wenn man was sagen will, muss man sich nicht melden.
Wenn das so in Deutschland wäre...
Wir haben auch die anderen deutschen Austauschschüler getroffen.
Es ist eigentlich ne schöne Möglichkeit Leute aus anderen Städten Deutschlands kennen zu lernen.
Wir werden sehr viel Zeit mit ihnen verbringen, weil es sehr viele gemeinsame Projekte, Sprachkurse und Ausflüge gibt. Wir waren sehr überrascht wie gut alles organisiert ist. 

Heute (20.08) war dann auch schon der erste Ausflug und zwar nach Tigre.
Hier ist kein Großstadtleben, sondern es ist grüner, ruhiger und idyllischer. 
Zuerst waren wir zusammen frühstücken, typisch argentinisch Kaffee und Medialunas, kleine Croissants.
Dann sind wir an einem Fluss, dem Río Paraná, entlang spaziert.
Das Wetter war übrigens sommerlich warm und sonnig. Und das im Winter.

Außerdem waren wir in einem MATE Museum.
Mate ist das argentinische Nationalgetränk. 
Die Blätter der Mate Pflanze werden mit heißem Wasser aufgegossen und getrunken.
Es ist sehr schön, weil man das fast zeremoniell mit Freunden zusammen macht.
Mir schmeckt es eigentlich ganz gut, Alex ist nicht so begeistert. 
Aber die Argentinier sind regelrecht süchtig nach dem Zeug.

Alles Liebe aus Argentinien,
eure Julia



Sonntag, 17. August 2014

Endlich da


Dieser Post ist eigentlich noch von gestern (16.8.14), ich hatte aber keine Zeit mehr ihn hochzuladen.

Heute sind wir endlich in Buenos Aires angekommen. Unser Flugzeug ist pünktlich um Zehn Uhr abends von Frankfurt gestartet und auch pünktlich um 7 Uhr morgens (Argentinische Zeit) gelandet. Obwohl es unser allererster Langstrecken Flug (14 Stunden)  war, fanden wir ihn beide voll ok. Erst teilten wir uns eine Dreier Reihe mit einer süßen Omi aus Peking, die ein Englisch Vokabular von wahrscheinlich 10 Wörtern hatte. Nachher jedoch fand sie noch einen Platz bei ihrem Mann und wir beide hatten die restlichen 12 Stunden die Reihe ganz für uns allein. Buenisimo! Die meiste Zeit flogen wir über den Atlantik wo nachts natürlich nicht viel Spannendes zu sehen war. Als wir jedoch über Brasilien flogen wurden unsere Reihennachbarn vermutlich von aufgeregten „OMG, ich sehe ein Boot!“ oder „Wir fliegen über BRASÍLIA!“ schreien aufgeweckt. Ja, wir waren auf jeden Fall die beliebtesten auf dem Flieger. Ein paar weitere Smalltalks und Spezial Menüs (Vegetarisch und Asiatisch-Vegetarisch) später konnten wir auch schon aussteigen und ein „neues Lebenskapitel“ (Zitat Julia) anfangen.
Ich weiß nicht warum, aber irgendwie haben Flughäfen es an sich grau und glasig und stahlig (?) zu sein. Not in Buenos Aires. Ich will jetzt nicht melancholisch sein, aber zumindest der Übergang von Flugzeug zu Passport Kontrolle war sehr gemütlich eingerichtet mit vielen Lampen, roten Wänden und Holz (keine Gewähr, ich leide immer noch an Schlafmangel). Die nächsten Stationen waren jedoch nicht ganz so erfreulich. Erstmal mussten wir lange anstehen um durch die Passport Kontrolle zu kommen, bei dem der Mann hinter dem Schalter meinen Pass misstrauisch betrachtete und wir beide Fotos und Fingerabdruck hinterlassen mussten. Unser Gepäck bekamen wir zwar ziemlich schnell, worauf wir aber dann uns in die Schlange für die Zoll Kontrolle anstellen mussten. Mit zwei Koffern von je 10 und 22 Kilogramm wurde das irgendwann dann auch ziemlich doof. Auch den Zoll-Zettel, den wir in Panik auf dem Flugzeug mit der Stewardess durchgehen mussten, weil wir zu dumm waren ihn zu verstehen, wollten sie am Ende nicht haben. Whatever, es hat sich alles gelohnt, denn eine Stunde nachdem wir ausgestiegen waren wurden wir sehr herzlich von unseren Gastfamilien empfangen und mitgenommen. Danke nochmal, dass ihr so früh aufgestanden und auf uns gewartet habt. ¡Muchas gracias!
Das war es erstmal von unserer Anreise. Bald folgt noch ein Post über die Dinge, die mich jetzt schon wundern in Argentinien.
¡Adiós amigos!
Alex


Brasilianische Stadt bei Nacht
Buenos Aires bei Nacht

Freitag, 15. August 2014

Goodbye

Lange haben wir auf diesen Tag gewartet, so viel vorbereitet, so lange davon geträumt....
UND JETZT IST ES ENDLICH SO WEIT!!!
Heute Abend fliegen wir nach Argentinien. Ich kanns kaum glauben..

Ich will mich noch mal von allen verabschieden! Ich werde euch wahnsinnig vermissen!

tschüss Mama, ich werd dich unglaublich doll vermissen. Dein Mädchen kommt wieder!
tschüss Bruder, bau keinen Mist und geh nicht in mein Zimmer. Meine Augen sind überall.
tschüss H, genieß deine Ruhe :-D

tschüss Familie. Ich lieb euch! Wisst ihr doch!
tschüss Freunde, ihr werdet mir fehlen. Wir schreiben!!

tschüss Zuhause, tschüss Stadt, tschüss Deutschland.

hola Argentina.

Alles Liebe, Julia

Sonntag, 10. August 2014

4 Tage!!!


Noch 4 Tage und wir werden wirklich fliegen!  Irgendwie ist es komisch sich wirklich vorzustellen, in ein paar Tagen lebe ich woanders und laufe andere Straßen entlang und spreche eine andere Sprache. Das mit dem Spanisch hab ich irgendwie noch nicht so richtig drauf, wird also lustig. Anyway, letztens hatte ich so um 3 Uhr morgens diese plötzliche Erkenntnis. Es war ein absoluter Moment der Panik, aber irgendwie eine gute Panik. Leider war keiner da mit dem ich das teilen konnte, deswegen muss ich das natürlich ins Internet stellen. Mit dem packen habe ich gestern angefangen und werde jetzt die nächsten Tage in meinen ältesten Klamotten rumlaufen, am besten ohne das Haus zu verlassen. Erstaunlicherweise habe ich noch ziemlich viel Platz in meinem Koffer, das heißt ganz viel shoppen in Buenos Aires! Dieser Austausch wird immer besser.
Adiós Amigos
Alex