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Mittwoch, 15. Oktober 2014

Schule und Belgrano



Da wir sonst meistens mehr über die Stadtteile erzählen die wir nur besuchen und uns angucken, dachte ich mir letztens mal ich könnte doch ein paar Fotos von Belgrano machen und etwas über mein Leben dort erzählen. Und da die Schule auch da ist, stelle ich die auch noch kurz vor.
Obwohl ich dort lebe, weiß ich auch nicht so viel über Belgrano und musste Wikipedia fragen. Angeblich hat der Stadtteil 140.000 Einwohner und liegt im Norden von Buenos Aires. Es ist eher ein Viertel für wohlhabendere Argentinier und für BA Verhältnisse fühle ich mich auch ziemlich sicher. Es gibt keine berühmten Sehenswürdigkeiten und generell findet man nichts Touristisches dort. Im Zentrum befindet sich die Avenida Cabildo, wo man shoppen gehen kann oder was man halt so auf großen Straßen in großen Städten macht. Ich würde nicht sagen, dass es besonders viele Parks gibt, aber dafür gibt es viele Bäume, die jetzt im Frühling den Straßen ein schönes Flair geben. Wie eigentlich ganz Buenos Aires, ist auch Belgrano in Blöcke eingeteilt. Fun Fact: „Block“ nennt man hier „Manzana“, was auch gleichzeitig „Apfel“ heißt.
Ich hoffe, was ich geschrieben habe ist nicht total falsch, das wäre sonst etwas peinlich. Von den Teilen, die ich schon von BA gesehen habe muss ich aber sagen, dass es einer meiner liebsten ist.

Unser Lieblingspark, 1 Block von der Schule

Typische Straße in Belgrano




Julia und ich gehen hier auf die Pestalozzi Schule, eine deutsche Schule, die uns diesen Austausch überhaupt erst ermöglicht hat. Sie umfasst einen Kindergarten, eine Grundschule (1.-6. Klasse), und eine Sekundarschule (7.-12. Klasse). In den Sommerferien zwischen der 10. Und 11. Klasse, müssen alle Schüler einen Austausch nach Deutschland machen (manche gehen auch nach Neu Seeland, aber die sind jetzt mal kurz unwichtig) und dann einen deutschen Schüler bei ihnen aufnehmen. Wenn ihr also für eine günstigere Alternative für einen Austausch sucht, ist diese Möglichkeit perfekt. Ihr müsst nur für Flug, Versicherung und Taschengeld bezahlen und natürlich jemanden bei euch selber aufnehmen. Schreibt einfach die Schule an, es gibt immer noch Schüler, die Austauschschüler suchen. Genug Werbung.
Einen richtigen Abschluss, wie wir ihn bei uns in Deutschland kennen, müssen die argentinischen Schüler nicht machen, da sie auch ohne studieren dürfen. Trotzdem bietet die Pestalozzi Schule an freiwillig das Internationale Baccalaureat zu machen, damit sie zum Beispiel auch in anderen Ländern studieren können. Wir Deutschen jedoch müssen während unserer Zeit eigentlich gar nichts machen, ausser uns Morgens und Nachmittags in eine Liste einzutragen.
 

www.pestalozzi.edu.ar

 ¡Adiós amigos!

Alex

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