Hola nochmal aus Argentinien. Ich
wollte hier nochmal ein kleines Update darüber schreiben, wie ich Buenos Aires bis jetzt
so finde und was meine Eindrücke sind. Eigentlich hatte ich geplant so einen
kleinen Vergleich zu schreiben über die Dinge die mich jetzt schon wundern aber
irgendwie fand ich das dann doch wieder doof und hab es gelassen. Whatever, ich
mach mal einfach hiermit weiter.
Bis jetzt finde ich es hier sehr
cool und auf jeden Fall anders als in Deutschland. Zum einen ist es ungewohnt
in so einer großen Stadt (um die 13 Millionen Einwohner!!) zu wohnen. Ich meine
wir kommen jetzt nicht aus irgendeinem Kaff aber so zentral leben wir auch nicht.
Man muss nur einen oder zwei Blöcke (je ca. 100 Meter) laufen und man trifft
schon auf diverse Cafés, Restaurants und Geschäfte. Meiner Meinung nach ist das
sehr cool und so fühle ich mich auch wenn ich durch die Straßen laufe. Es
gibt aber natürlich auch Nachteile, wie dieser verdammter Bohrer diesen SAMSTAG
UM SIEBEN UHR MORGENS DER NICHT AUFHÖREN WOLLTE UND DIE GANZE NACHBARSCHAFT
AUFGEWECKT HAT. Und nein, ich bin kein Morgenmensch.
Die Menschen hier sind alle mega
offen und nett. Ich finde es auch schön, dass man sich hier zur Begrüßung immer
ein Küsschen auf die Wange gibt. So erspart man sich das peinliche „sollen wir
uns die Hände schütteln oder doch einfach nur ‚Hallo‘ sagen“. Am ersten Tag war
es halt nur erstmal ein kleiner Schock, dass Fremde einem plötzlich so auf die
Pelle rücken.
Vor ein paar Tagen hatten wir
auch unseren ersten Schultag. Obwohl man es nicht wirklich Schultag nennen
kann, so wenig wie wir hier machen müssen. Mittwochs machen wir immer ,mit den
anderen Deutschen Austauschschülern die zurzeit hier sind, einen Ausflug in
Buenos Aires (wie nach Tigre). In den Stunden dürfen wir meistens Musik hören
und nach der Mittagspause „arbeiten“ wir zusammen an einem Projekt für die
Schule. Also machen wir nichts.
Es gibt aber auch Sachen, die für
mich nicht ganz so toll sind. Wie zum Beispiel, dass ich nicht alleine
rausgehen kann um zu einer Freundin zu fahren. Da Buenos Aires eine relativ
gefährliche und große Stadt ist soll ich mich immer mit meiner Austauschülerin
bewegen und soll auch nicht auf der Straße immer mein Handy oder meine Kamera
rausholen. Natürlich kann ich das verstehen, weil so ziemlich jeder hier schon
ausgeraubt und bedroht wurde. Trotzdem beschränkt das irgendwie meine
Selbstständigkeit.
Mit der Kommunikation
funktioniert alles eigentlich ganz gut. Das liegt aber wahrscheinlich daran,
dass alle mit mir Deutsch reden und ich so antwortete. Viel zu oft sage ich
Sachen auf Deutsch die ich genauso gut auf Spanisch hätte sagen können. Dass die
hier alles so komisch aussprechen, hilft der Sache jetzt aber auch nicht
unbedingt weiter. Im Unterricht haben
wir zum Beispiel gelernt, dass man „Yo“ (Ich) auch wie „Yo“ ausspricht. Hier
aber sagt man „Scho“. Oder es wird das „G“ verschluckt und das „S“ gelispelt.
Also anstatt von „Te gusta“ (Du magst) heißt es dann „Te uthta“, mit einem „TH“
ähnlichem Laut wie aus dem Englischen. Hoffentlich lerne ich zumindest noch ein
bisschen Spanisch, sonst kriege ich Ärger von meiner Mutter (Hi Mamschke, wenn
du das liest).
Hier möchte ich kurz noch etwas
einfügen, was mich am Anfang total verwirrt hat. Und zwar sind die Toiletten Spülungen,
also die Knöpfe mit denen man die betätigt, ganz anders als in Deutschland und total
versteckt. Oft sind es einfach so kleine Hebel die man in irgendeine Richtung
drücken muss. Wo die bloß immer sind? Haha! Viel Spaß beim suchen. Am ersten
Tag musste ich sogar meine Gastschwester um Hilfe bitten. Vielleicht bin ich
auch einfach nur zu dumm und die einzige, die das Problem hat.
Das wars erstmal von mir und
meinen ersten Eindrücken. Ich hänge noch ein paar Bilder an, die ich in den letzten
Tagen so geschossen habe.
¡Adiós amigos!
Alex
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| Wunderschöner Park in Palermo |
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| Irgendein Platz auch in Palermo |


Interesant das mit der Aussprache). Wir haben auch anders gelernt und erst als wir nach Deutschland kamen, da haben wir entdeckt, dass "R" einfach ungesprochen bleibt, und "ng" - ein komische laut darstellt.
AntwortenLöschenAleex :B haha ja frau mönning war ja auvh scheiße, klar dassdie uns das falsch beigebracht hat:D
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