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Sonntag, 17. August 2014

Endlich da


Dieser Post ist eigentlich noch von gestern (16.8.14), ich hatte aber keine Zeit mehr ihn hochzuladen.

Heute sind wir endlich in Buenos Aires angekommen. Unser Flugzeug ist pünktlich um Zehn Uhr abends von Frankfurt gestartet und auch pünktlich um 7 Uhr morgens (Argentinische Zeit) gelandet. Obwohl es unser allererster Langstrecken Flug (14 Stunden)  war, fanden wir ihn beide voll ok. Erst teilten wir uns eine Dreier Reihe mit einer süßen Omi aus Peking, die ein Englisch Vokabular von wahrscheinlich 10 Wörtern hatte. Nachher jedoch fand sie noch einen Platz bei ihrem Mann und wir beide hatten die restlichen 12 Stunden die Reihe ganz für uns allein. Buenisimo! Die meiste Zeit flogen wir über den Atlantik wo nachts natürlich nicht viel Spannendes zu sehen war. Als wir jedoch über Brasilien flogen wurden unsere Reihennachbarn vermutlich von aufgeregten „OMG, ich sehe ein Boot!“ oder „Wir fliegen über BRASÍLIA!“ schreien aufgeweckt. Ja, wir waren auf jeden Fall die beliebtesten auf dem Flieger. Ein paar weitere Smalltalks und Spezial Menüs (Vegetarisch und Asiatisch-Vegetarisch) später konnten wir auch schon aussteigen und ein „neues Lebenskapitel“ (Zitat Julia) anfangen.
Ich weiß nicht warum, aber irgendwie haben Flughäfen es an sich grau und glasig und stahlig (?) zu sein. Not in Buenos Aires. Ich will jetzt nicht melancholisch sein, aber zumindest der Übergang von Flugzeug zu Passport Kontrolle war sehr gemütlich eingerichtet mit vielen Lampen, roten Wänden und Holz (keine Gewähr, ich leide immer noch an Schlafmangel). Die nächsten Stationen waren jedoch nicht ganz so erfreulich. Erstmal mussten wir lange anstehen um durch die Passport Kontrolle zu kommen, bei dem der Mann hinter dem Schalter meinen Pass misstrauisch betrachtete und wir beide Fotos und Fingerabdruck hinterlassen mussten. Unser Gepäck bekamen wir zwar ziemlich schnell, worauf wir aber dann uns in die Schlange für die Zoll Kontrolle anstellen mussten. Mit zwei Koffern von je 10 und 22 Kilogramm wurde das irgendwann dann auch ziemlich doof. Auch den Zoll-Zettel, den wir in Panik auf dem Flugzeug mit der Stewardess durchgehen mussten, weil wir zu dumm waren ihn zu verstehen, wollten sie am Ende nicht haben. Whatever, es hat sich alles gelohnt, denn eine Stunde nachdem wir ausgestiegen waren wurden wir sehr herzlich von unseren Gastfamilien empfangen und mitgenommen. Danke nochmal, dass ihr so früh aufgestanden und auf uns gewartet habt. ¡Muchas gracias!
Das war es erstmal von unserer Anreise. Bald folgt noch ein Post über die Dinge, die mich jetzt schon wundern in Argentinien.
¡Adiós amigos!
Alex


Brasilianische Stadt bei Nacht
Buenos Aires bei Nacht

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